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Server-Aufklärung
#1
Hallo,


es gibt ja verschiedene Serverarten

Virtual Server
Root Server
Dynamic Server



Welches ist das beste von denen?? Worin liegt bei den der Unterschied?? Sind Virtual Server gut oder schlecht?
Mit freundlichen Grüßen
Mercedo

Luke, I´m your father


Die Deutsche Sprache ist Freeware und nicht OpenSource!
Das heißt du darfst sie benutzen, aber nicht verändern!
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#2
Root-Server:
Ein Rootserver ist ein Server, auf dem du absolute "Rootrechte" hast, d.h. du kannst am Betriebssystem alles verändern und anpassen wie du magst. Das setzt natürlich auch einiges an Fachwissen voraus.
Ein Rootserver ist meistens ein System, das ganz allein dir gehört, d.h. die Hardware usw. nutzt nur du! Du musst die Rechenleistung mit niemandem teilen. Es ist ganz und gar dein Server.

Virtual Server:
Als Virtual Server wird in der Regel ein Server bezeichnet, der nur virtuell ein Server ist. Hm.. wie kann man sich das vorstellen - es ist eigentlich ganz einfach: auf einem Computer werden mehrere Betriebssysteme simuliert. D.h., dass jeder Kunde auf seinem simulierten Betriebssystem volle Root-Rechte hat und alles anpassen kann - auch eigene Prozesse sind oft möglich. Der Vorteil darin liegt, dass Virtual Server im Vergleich zu den teuren Root-Servern billig sind, da du dir die Hardware mit anderen Kunden teilst. Das ist aber auch schon der Nachteil: du musst die Leistung des Systems mit anderen Kunden teilen. Das birgt natürlich auch das Risiko, dass ein Kunde das System voll auslastet, da er eine sehr große Website hat. Die anderen Kunden hätten in diesem Moment ja einen Nachteil. Aus diesem Grund wird jedem Kund eine Grundleistung zugesichert. Z.B. wird der Arbeitsspeicher niemals unter 128MB sinken. Nach oben hin ist aber alles offen ... das nennt man dann "Arbeitsspeicher dynamisch" oder "Arbeitsspeicher maximal". Wieviel du davon zu einem best. Zeitpunkt bekommst hängt davon ab wie viel die anderen Kunden gerade aufbrauchen. Er wird also je nach Bedarf dynamisch verteilt.

Dynamic Server:
Dynamic Server sind ganz ähnlich wie Virtual Server, allerdings ist hier die zugesicherte Grundleistung meist deutlich höher. Außerdem müssen sich oft weniger Kunden dieselbe Hardware teilen... mehr Power für jeden!
Der Preis ist natürlich etwas höher. Der Vorteil von Dynamic Servern liegt v.a. darin, dass man hier evtl. sogar einen Gameserver betreiben darf. Auf Virtual Servern ist dies oft generell verboten, da die Leistung dort nicht ausreichen würde.

Weitere Informationen kannst du natürlich Wikipedia entnehmen.

Für welchen Tarif du dich letztendlich entscheidest hängt von deinen Bedürfnissen ab. Einen Rootserver braucht man eigentlich nur dann, wenn man eine stark frequentierte, große Website unterbringen muss. Der Vorteil von Virtual- und Dynamic Servern ist hoffentlich klar geworden...



MfG, bmaker
Dieser Satz kein Verb. Big Grin
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#3
Danke für die Infos Smile

Sind die Dynamic Server und Virtual Server genauso bedienbar wie eine Webspace? Also Domain registrieren, irgentwo einloggen und alles konfigurieren, anschließend etwas per FTP-Client hochladen und installieren?


Oder ist es bei denen ganz anders?



P.S: Bekommt man dann den Server nach Hause oder ist er, wie eine Webspace im Internet untergebracht?
Mit freundlichen Grüßen
Mercedo

Luke, I´m your father


Die Deutsche Sprache ist Freeware und nicht OpenSource!
Das heißt du darfst sie benutzen, aber nicht verändern!
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#4
Mercedo schrieb:Sind die Dynamic Server und Virtual Server genauso bedienbar wie eine Webspace? Also Domain registrieren, irgentwo einloggen und alles konfigurieren, anschließend etwas per FTP-Client hochladen und installieren?

Oder ist es bei denen ganz anders?
Bei vielen Anbietern geschieht die Administration über ein sogenanntes Virtuozzo Power Panel. Damit kannst du dein virtuelles Betriebssystem verwalten, Prozesse hinzufügen usw. Die Administration gestaltet sich also auch zum großen Teil über ein Web-Interface. Aber man darf nicht außer Acht lassen, dass es auch andere sehr mächtige Werkzeuge zur Serveradministration gibt. Das hat auch seine Gründe: schließlich kann man einen einfachen Webspace nicht mit einem eigenen Betriebssystem vergleichen. Ein Beispiel für ein mächtiges Werkzeug, das aber nicht ganz so leicht wie ein Webinterface zu bedienen ist, ist SSH (Secure Shell). Damit baut man über das Internet eine Verbindung zu einem Computer auf (in diesem Beispiel eine Verbindung zu dem virtuellen Betriebssystem) und kriegt nach einem Login Zugriff auf eine gewöhnliche Konsole. Das jetzt nur als Beispiel...
FTP usw. sollte genauso funktionieren wie bei "normalem" Webspace. Das setzt natürlich voraus, dass das Betriebssystem in gewisser Hinsicht vorkonfiguriert ist. Das ist aber bei jedem Anbieter etwas anders - vorher lieber nochmal nachfragen.

Als schönes Schlusswort: ein bisschen Hintergrundwissen kann und sollte man sich aneignen, damit man das Potenzial eines virtuellen Servers optimal ausschöpfen kann. Grundlegende administrative Aufgaben sollten i.d.R. über ein Webinterface auszuführen sein. Viele Hoster setzen, wie gesagt, das Virtuozzo Power Panel ein.

Zitat:P.S: Bekommt man dann den Server nach Hause oder ist er, wie eine Webspace im Internet untergebracht?
Den Server bekommst du niemals zu Gesicht. Der steht irgendwo in einem klimatisierten, speziell ausgestatteten Rechenzentrum.


MfG, bmaker
Dieser Satz kein Verb. Big Grin
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#5
Okay......danke für all die Infos Smile

Mak schrieb:Das klingt jetzt so, als wenn du gar keine Ahnung von Serververwatlung und Linux (das auf den meisten Servern eingesetzt wird), hast. In dem Fall würde ich mich erstmal damit auseinandersetzen, dann ohne Vorkenntnisse ist das ganze ziemlich schwer.

Stimmt...Ich habe davon keine Ahnung Wink Deshalb bleibe ich lieber bei einer Webspace Wink
Mit freundlichen Grüßen
Mercedo

Luke, I´m your father


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Das heißt du darfst sie benutzen, aber nicht verändern!
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#6
Das klingt jetzt so, als wenn du gar keine Ahnung von Serververwatlung und Linux (das auf den meisten Servern eingesetzt wird), hast. In dem Fall würde ich mich erstmal damit auseinandersetzen, dann ohne Vorkenntnisse ist das ganze ziemlich schwer.
Vantage-Forum: http://vantage-forum.de/
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#7
Mak schrieb:Das klingt jetzt so, als wenn du gar keine Ahnung von Serververwatlung und Linux (das auf den meisten Servern eingesetzt wird), hast. In dem Fall würde ich mich erstmal damit auseinandersetzen, dann ohne Vorkenntnisse ist das ganze ziemlich schwer.
Das ist natürlich wichtig....

Aber was ich eigentlich noch hinzufügen will:
Virtual Server können auch etwas anderes heißen. Z.B. bei domainFactory ist nirgends die Rede von eigenen Prozessen oder ähnlichen Dingen. Im Prinzip sind die Virtual Server - Tarife von domainFactory nur >einfacher Webspace<. Also achte darauf, dass du auch wirklich einen Virtual Server bekommst und nicht nur billigen Webspace. Wäre ja schade...


MfG, bmaker
Dieser Satz kein Verb. Big Grin
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